Die Behinderungen,die man nicht sieht!

Du bist anders als die anderen Kinder,
Du fühlst dich nicht nur als wärst du ein Außerirdischer eines anderen Planeten,
Nein auch die Kinder in der Schule behandeln dich direkt so als wärst du ein Außerirdischer.
Weil man dir deine Behinderung nicht ansieht, aber jeder merkt das etwas mit dir nicht stimmt.
Du hast Lernschwächen, bist im Sport sehr langsam oder darfst aufgrund deiner chronischen Atemwegserkrankung nicht am Sport teilnehmen.
Schon wird man als Kind ausgeschlossen.
Deine vielen Fehlstunden durch deine Erkrankung ermöglicht es dir nicht in Kontakt mit gleichaltrigen Kindern zu bleiben.
Dies sind außerdem Gründe das diese Kinder stigmatisiert oder sogar gemobbt werden.
 
Hast du eine psychische Erkrankung, zum Beispiel Depressionen, sagen die Leute oft „stell dich nicht so an“.
Dabei wissen die meisten nicht welche Hürden depressive Menschen im Alltag zu bewältigen haben.
Oft gibt es ein Zusammenspiel mit Phobien (Ängsten)
Es gibt also bei weitem viel mehr Behinderungen, die man nicht im ersten Augenblick sieht, dennoch spüren andere Menschen sofort am Verhalten zum Beispiel,
„mit der oder dem stimmt was nicht“
„Der oder die Tickt doch nicht ganz sauber“ und ähnliche schlimme Beschimpfungen.
Aber anstatt Rücksicht zu nehmen auf diese Person einzugehen, wird oft stigmatisiert tabuisiert und verdrängt.
Diese Menschen ziehen sich dann zurück, isolieren sich und verlieren das Vertrauen nicht nur zu den Menschen auch zu sich selbst.
 
Worauf ich in diesem Artikel aufmerksam machen möchte ist, dass auch solche Menschen unsere Hilfe benötigen das wir offener mit dem Thema Psychosomatische Erkrankungen und Psychische Erkrankungen umgehen müssen.
Es gibt eine Menge an Erkrankungen, die auf das Verhalten Einfluss nehmen die dann als nicht „Normal“ von der Gesellschaft angesehen werden.
Auch diese Menschen werden in einer Schublade gesteckt.
 
Wann wird also das Verständnis für die nicht sichtbaren Behinderungen verbessert?
Sie wollen kein Mitleid!!!
Alles was diese Menschen wollen ist das man sie ernst nimmt.
Das man sie akzeptiert und respektiert so wie sie sind.
Das man auf diese Menschen eingeht, Verständnis hat, aber auch den Freiraum gibt um Vertrauen aufzubauen und zu stärken.
 
Ich möchte mich persönlich dafür einsetzen das man solche Erkrankungen zum Beispiel wie
 
Depressionen
Angsterkrankungen
Borderline Störungen
Psychosomatische Beschwerden
Fetales Alkoholsyndrom
Asthma
Essstörungen
Suchterkrankungen
Epilepsie
Autismus/Asperger
ADHS/ADS
Und viele weitere.
 
nicht mehr tabuisiert oder stigmatisiert, wir leben nicht mehr im Mittelalter wo man noch vor all diesen Erkrankungen Angst hatte, Nein – heute leiden sehr viele Menschen darunter, sie trauen sich nur nicht öffentlich dazu zu stehen, weil sie eben von der Gesellschaft ausgegrenzt werden was oftmals schon im Kindesalter beginnt.
Ich möchte euch zu mehr Solidarität, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft ermutigen.
Informiert euch und helft Menschen in eurer Umgebung.
Damit können wir die Welt jeden Tag ein Stückchen besser machen.
 
Text: Diana Deppe
 

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