Erfolge der Selbsthilfegruppe

Bad Driburg. In einer Mitteilung an die Selbsthilfegruppe, teilt der Tiefbauamtsleiter Roland Forner mit, dass die Verwaltung auf Anregung der Mitglieder, die sich um Barrierefreiheit in der Stadt kümmern, einige Vorschläge bereits umgesetzt hat.

Erst kürzlich war eine Delegation beim Bürgermeister und sprach mit Verantwortlichen über verschiedene Themen.

Tore am Friedhof bald offen

So werden künftig die Tore zum Friedhof tagsüber halbseitig geöffnet um somit den Zugang für Menschen mit Hilfsmitteln zu erleichtern.

Tore sollen künftig tagsüber halbseitig geöffnet werden.

Kinobesuch bald mit Rollstuhl möglich?

Weiterhin prüft das Bauamt, inwieweit die Stadt, als Eigentümerin des Kinos am Rathausplatz, zwei großzügige Rollstuhlplätze baulich verwirklichen kann.

Alexander Bieseke, Mitglied der Gruppe pro barrierefrei, sprach kürzlich mit der Betreiberin Elina Wirth über die Notwendigkeit solcher Plätze. Nur so könnten künftig auch Rollstuhlfahrer, die ihren Platz nicht wechseln können, in den Genuss des Kinobesuchs gelangen.

Kinosaal, derzeit ohne Rollstuhlstellplätze.

Steigung/Gefälle Radweg Reelsen

Auf weitere Nachfrage von Bieseke, inwieweit die Steigungen bzw das Gefälle des geplanten Rad/Fussweges nach Reelsen, den Vorgaben von Elekrorollstuhlherstellern entspricht, konnte Forner heute mitteilen, dass diese maximal 7,11 % ausmacht. Eine Kippgefahr für Rollstuhlfahrer bei mehr als 8% Rampenneigung dürfte daher ausgeschlossen sein.

Wegeführung des geplanten Rad-Fußweges nach Reelsen.

Freie Bahn auf Verbindungsweg

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Verbindungsweg zwischen Landrat-Weskamp-Straße und der Straße Am alten Postweg durch Wegnahme eines Absperrbügels für Rollinutzer und auch für Kinderwagen nutzbar gemacht.

Verbindungsweg zur Landrat-Weskamp-Straße

Erst gestern teilte ein Herster Bürger der Gruppe mit, dass auch das Pfarramt der Katholischen Kirche St. Urbanus in Herste, eine Rollstuhlrampe für Rollstuhlfahrer installiert hat. So können auch Menschen mit Hilfsmitteln an den Gottesdiensten teilnehmen.

St. Urbanus – Herste (Foto:PV)

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