Karikaruren von Phil Hubbe erfreuen pro barrierefrei

Kassel (ag) Am 11. April besuchte die Selbsthilfegruppe pro barrierefrei e. V. die Caricatura Galerie im KulturBahnhof Kassel. Die Anreise erwies sich jedoch schon holprig. Der Ein- und Ausstieg in die Nordwestbahn klappe dank Rampen und gutem Personal problemlos. Da sich dieser Zug jedoch ziemlich verspätet hatte, hätten selbst Fußgänger den Anschlusszug verpasst und die Reisenden mussten eine gute Stunde in Altenbeken warten. Dafür klappte der Ein- und Ausstieg in den Zug nach Kassel wie gewünscht. Am Bahnhof in Kassel-Wilhelmshöhe erwies sich der Bahnsteig bei der RegioTram jedoch zu hoch, doch dank Rampe konnte der Einstieg gelingen. Bei den Behinderten-WC’s in den Bahnhöfen von Kassel gab es auch keine Probleme.

Vom Ausstieg im Hauptbahnhof in Kassel zur Caricatura Galerie war es nur ein kurzer Weg. Der Eingang hatte zwar eine Treppe, aber für Rollstuhlfahrer gab es eine Klingel und die Teilnehmer wurden über die Bar in die Ausstellung geführt. Ein Teil der Ausstellungsfläche, die sog. Bühne, war jedoch höher und mit Rollstühlen nicht erreichbar, sodass vor dieser Anhöhe die Karikaruren an der Wand dahinter nochmal abgedruckt waren. Die Karikaruren von Phil Hubbe erfreuen jedoch und gaben die Meinung der Selbsthilfegruppe wieder.

Danach ging die Truppe in den Food Point im Einkaufszentrum City Point. Dort wurde bei verschiedenen Anbietern bestellt und an diversen Plätzen gegessen. Auch die Behindertentoiletten waren in Ordnung. Danach ging es auf die nahegelegene Casseler Frühlings-Freyheit, einem Volksfest mit teils mittelalterlichem Flair. Dort wurde gebummelt und Eis gegessen. Dann wurde die Straßenbahn aufgesucht, um zum Herkules zu kommen. Ein Umstieg in einen Bus war zwar nötig, jedoch dank guten Personals kein Problem.

Auch der Rückweg mit Bus und Straßenbahn war wie gewohnt unproblematisch. Jedoch der Eunstieg in den Zug nach Altenbeken erwies sich als schwierig, da der Bahnsteig diesmal niedriger als der Zug und erst kein Schaffner zu erreichen war. Nach dem Einstieg erwies sich das Verstauen der Rampe als Problem, so dass sich der Zug verspätete. Doch der Anschlusszug wurde nicht verpasst, da dieser auf einem nahen Bahnsteig und ohne Aufzug zu erreichen war und sich ebenfalls verspätet hatte.

Weitere Informationen unter www.probarrierefrei.de oder telefonisch unter 015112483764.

In der Hubbe-Ausstellung
Das Wetter meinte es in Kassel gut

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